Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen in der Grundschule Lahausen

Gewaltprävention in der Schule

  • Die Schule trägt Verantwortung für die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit sowie für alle in der Schule Tätigen. Das Ziel einer gewaltfreien Schule ist nur gemeinsam mit allen zu erreichen (Lehrern, Eltern, Schülern, pädagogischen Mitarbeitern, Sekretärin, Hausmeister). Nötig ist daher ein innerschulischer Konsens über die Art und Weise des Umgangs mit Konflikten.

 

Wie können wir Gewalttaten jeglicher Art (physisch und psychisch) lang- und mittelfristig verhindern und aufarbeiten?

Maßnahmen:

  • Abgestimmtes Vorgehen der Lehrkräfte
  • Regeln aufstellen und besprechen
  • Eindeutiges Reagieren
  • Ermutigen der Schüler sich jemandem anzuvertrauen
  • Eltern sollen Vorfälle mitteilen
  • Wiedergutmachung fordern und Einhaltung überprüfen
  • Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen anwenden

Verbindliches Konzept für alle Lehrer/Klassen zur Sicherheits- und Gewaltprävention

  • Zusätzlich zu den Schulregeln sollen die folgenden Grundregeln in jeder Klasse gelten. (Das Aufstellen eigener zusätzlicher Klassenregeln durch die Schüler ist weiterhin möglich und wünschenswert.)
  • Die Schüler stehen zur Begrüßung auf.
  • Die Schüler werden dazu angeleitet abzuwarten, den Lehrer nicht zu stören, wenn er sich mit einem anderen Kind beschäftigt.
  • Die Schüler lernen das Leisezeichen (Handaufheben).
  • Toben, Rennen, Schreien und Drängeln werden nicht geduldet.
  • Das Eigentum anderer ist tabu. Niemand wird ausgelacht. Der Lehrer achtet auf Ordnung.

Der Lehrer entlässt die Schüler, geht als letzter aus dem Raum und vom Flur.

Mögliche Verfahren zur Streitschlichtung

Positive Einstellungen, Toleranz und gewaltfreies Verhalten gegenüber Mitschülern, sowie Achtung vor anderen werden auch durch das Erlernen von Strategien zur Konfliktlösung und Regeln zur Streitschlichtung gefördert.

    • Streitbuch (Vorfälle und Lösungen notieren). Bei aktuellen Vorfällen sofort reagieren.
    • Klassenrat zur Problemlösung
    • Besprechung des Problems: Was ist passiert? Wer war beteiligt?
    • Beteiligte Schüler setzten sich gegenüber, sprechen sich an, wiederholen das Gesagte, tragen Problem vor.
    • Andere Schüler dürfen als „Zeugen“ etwas dazu sagen, aber ohne Schuldzuweisungen.
    • Betroffene dürfen sich noch einmal äußern.
    • Lösungsvorschläge sammeln.
    • Betroffener entscheidet, ob er Entschuldigung annimmt.
    • Beschluss zur Streitschlichtung fassen.
    • Kontrolle der Wiedergutmachung nicht vergessen.

Weitere Möglichkeiten zur Streitschlichtung:

  • Streitwolke
  • Freundliche fünf Minuten 

Allgemeines:

  • Eltern und Schüler müssen jedes Jahr über die Schul- und Klassenregeln, sowie das in der jeweiligen Klasse angewandte Verfahren zur Streitschlichtung informiert werden.
  • Aufnahme von Sicherheits – und Gewaltpräventionsmaßnahmen in schuleigene Arbeitspläne des Sachunterrichts.
  • Positive Gestaltung der Umgebung für die Schüler: Klassen, Flure, Pausenspielgeräte, Pausenhof.

 

 

Kooperationspartner

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